Freitag, Dezember 18th, 2009 /
Ronny


(c) Stefan Bayer
Heute beim Frühstück habe ich folgenden Artiekl kurz überflogen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es stand da tatächlich in der Zeitung: “Nur jeder siebte Banküberfall wird von professionellen Bankräubern begannen“.
Das muss man sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen. Von sieben Banküberfällen ist “nur” einer wirklich ein professioneller Täter, alle anderen sind Amateure, sprich normale Menschen wie du und ich. Woher kommt nun diese Studie?
Die Quelle ist mit Kuratoriums für Verkehrssicherheit betitelt. Allein das müsste ja schon zum Nachdenken anregen, denn was hat Verkehrssicherheit mit Banküberfällen zu tun. Aber gut. Hält man jetzt auch noch fest, dass professionelle Bankräuber erstens sehr sehr selten sind (ist ja kein Job in dem man eine Ausbildung mit Lehrabschluss machen kann) und zweitens. wenn sie schon so eine Aktion durchführen, diese (wie die Studie sagt) richtig planen und dann entsprechend viel Geld erbäuten und somit nicht “so häufig” eine Bank überfallen müssen, so sollte es einen Menschen mit gesundem Hausverstand doch nicht wundern, dass die anderen sechs Täter eben Leute mit Geldmangel sind und diese Taten aus Verzweiflung durchführen.
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